Tolle Sache, auf die ich bei Netzpolitik.org gerade gestoßen bin: Eine grafische Darstellung der Verbindung hochrangiger US-Politiker der US-Präsidenten-Vorwahlen mit Öl-Konzernen und -Interessengruppen bietet die Seite Follow The Oil Money. Man kann sowohl nach den derzeit wahlkämpfenden Präsidentenwahlkandidaten-Aspiraten suchen als auch nach einzelnen Kongressabgeordneten.
Und so weiß ich jetzt, dass Hillary Clinton doppelt soviel “Ölgeld” für ihren Wahlkampf bekommt wie Barack Obama, das jedoch im Vergleich zu den Republikanern beides nicht sonderlich viel ist.
Möglich ist diese Darstellung weil in den USA einzelne Daten öffentlich sind und dann nur noch in Zusammenhang gebracht werden müssen.
Schade, dass es das für Deutschland immer noch nicht gibt. Während Politiker wie Wolle Schäuble von uns allen am besten gleich alles Private in einer bundesweiten Kartei speichern möchten, geben sie selbst nämlich leider wenig bis nix von sich preis. Zumindest nix was interessant wäre. Wieviel Kohle bekommt z.B. “Verbraucherminister” Seehofer von Gen-Food-Firmen und was tut die Autolobby alles finanziell für Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und seine Mitarbeiter?