Die vier Jungs vom Far East Movement machen kein großes Geheimnis um das, was sie interessiert: Parties und Frauen. Das wissen wir von den beiden Singles “Like A G6″ und “Rocketeer” und so geht’s auf dem Album „Free Wired“ dann auch konsequent weiter.
Und besonders gerne verbinden Far East Movement ihre beiden Interessen, zum Beispiel im Opener „Girls On The Dance Floor“. Der Text ist allerdings echt schockierend. Far East Movement müssen Mädels abfüllen müssen, um zum Zug zu kommen?
Gut, falscher Ansatz. Die Plattenfirma sagt uns, Far East Movement ginge es vor allem ums Partymachen. So sind sie in ihrer Heimat erfolgreich geworden und so klingen ja auch die meisten Songs.
Und wer hört im Club schon auf die Texte.
Also: Musik.
Die ist jetzt nicht die Neuerfindung von Dance-HipHop mit Pop-Elementen aber durchaus abwechslungsreich.
Das liegt auch an den Feature-Gästen. Wer eine Keri Hilson aufs Debüt-Album kriegt, der hat eben dann starke Pop-Refrains („Don’t Look Now“). Doch auch alleine könnens Far East Movement richtig gut. „She Owns The Night“ ist ein richtig schöner Clubtrack über – na was wohl – eine Frau.
Unterm Strich ist „Free Wired“ mit Sicherheit kein schlechtes Album. Ganz im Gegenteil, hier findet jeder seinen Song.
Genau das ist aber auch ein bisschen das Problem. Kein Song sticht besonders raus, das ist alles irgendwie nett, mal poppiger, mal eher clubbig und mal rappig, dann wieder elektronisch. Je nachdem welche der beiden Singles man mag: Jeder findet hier seine 4-5 Songs, egal ob eher HipHop oder Pop.