Tuchel rotiert auf Platz 14, Favre und Heynckes siegen mit stabilem Mannschaftsgefüge

OptaFranz twittert in den letzten Tagen einige mehr oder minder interessante Statistiken zur abgeschlossenen Bundesliga-Hinrunde. Darunter auch folgende:

20 – Bayern München, Hannover 96 und Hertha BSC setzten in der Hinrunde die wenigsten Spieler aller BL-Teams ein.

Eine lustige Kombination dachte ich mir. Und vor allem: Eine schöne Gelegenheit, mal wieder meinem Zahlen-Fetisch in Sachen Fußball gerecht zu werden.

Wenig überraschend setzte Felix Magath beim VfL Wolfsburg die meisten Spieler ein, nämlich gleich 30. Wie weit er damit die Konkurrenz überholt, zeigt der Mittelwert. Im Schnitt kamen pro Verein nämlich gerade mal 23 Spieler zum Zug. Und gleich fünf Verein haben noch nichtmal 30 Spieler im Kader.

Bei der Kadergröße “führt” ein wenig überraschend aber Bremen knapp vor Wolfsburg, den kleinsten Kader hat der FC Bayern. Zugute halten muss man Felix Magath aber, dass er 78,95% seiner Spieler auch in der Bundesliga eingesetzt hat, das ist der Spitzenwert. Die Bremer mit ihrem Riesenkader haben gerade mal 56,41% der Spieler eingesetzt. Allerdings haben die Bremer insgesamt 11 Spieler dabei, die 21 oder jünger sind.

Interessant ist auch der Blick auf die Stammspieler: Lucien Favre hat einen klaren Stamm von fünf Spielern, die immer von Anfang an zum Zug kamen. Bei Jupp Heynckes und Bruno Labbadia immerhin jeweils vier. Die Rotation dominiert – wenig überraschend – in Mainz. Kein einziger Spieler kam in allen Spielen zu einem Startelf-Einsatz, überhaupt alle 17 Mal ran durfte nur – das hätte ich nun nicht gedacht – Maxim Choupo-Moting.

Die Grenzen der Rotation sieht aber auch Thomas Tuchel: Gleich 16 Spieler kamen in mehr als der Hälfte aller Hinrundenspiele aufs Feld. Das ist über die Hälfte des Kaders.

Alle Zahlen findet ihr in diesem Google-Doc:

 

Quelle aller Zahlen bzw. Berechnungen: weltfussball.de, Stand 30.12.2011.

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