Meine Songs des Jahres 2013

Über die Reihenfolge kann man nicht nur mit Fug und Recht streiten, sie ist in Teilen komplett willkürlich. Denn ich mag diese Songs alle gerne, bzw. sehr sehr gerne (Top10). Wie immer gilt: Sie sind 2013 erschienen und ich lege sie dem geneigten Leser gerne nahe. Teilweise doppelt sich das natürlich mit den besten Alben.25. Rudimental – Waiting All Night (feat. Ella Eyre)

Dieser Song ist vor allem deshalb wichtig für 2013, weil ich dadurch Ella Eyre kennen gelernt habe. Die kann alles vom Amy-Winehouse-Style bis zur Rockröhre und hat weitere Songs aus UK mit ihrer Stimme veredelt. 2014 kommt dann ein Solo-Album, ich bin gespannt!

24. Claire – Games

Viel gelobt für ihren internationalen Sound werden Claire. Typisch deutsche Kategorie. Man könnte auch einfach sagen, dass das ein toller Popsong ist, der mitreißt ohne Schlager zu sein oder cooler wirken zu wollen, als er ist.

 23. Jay-Z – Picasso Baby

Das Album von Jay-Z ist leider nur OK, dieser Song ist aber eins der Highlights. Man beachte, wie im letzten Drittel Text und Musik eine gemeinsame Kehrwende unternehmen!

22. Prinz Pi – Glück

Ein eher melancholisches Album hat Prinz Pi veröffentlicht, absolut empfehlenswert! „Glück“ ist so etwas wie der Schlüsselsong, der alles vereint: den sentimentalen Rückblick auf die Jugend, Liebe, Freundschaft und schöne Sprachbilder.

21. Tyler, The Creator – IFHY (feat. Pharrell)

Schöner, deeper Rap kam schon Anfang des Jahres von Tyler, The Creator. Ein Album zum Zuhören und vielleicht der letzte Pharrell-Song der nächsten Zeit, in dem der Mann keinen mainstream-kompatiblen Sound hat.

20. Maxim – Meine Soldaten

Eines der schönsten Liebeslieder des Jahres, ich finde das Bild mit den Soldaten einfach sensationell gut!

19. Family Of The Year – Hero

Irgendwie ein 08/15-Poprock-Song. Aber mich hat er ab dem ersten Hören gepackt.

18. Major Lazer – Watch Out For This (Bumayé)

Abrissparty für die, denen Deichkind nicht mehr hip genug sind.

17. Justin Timberlake – Let The Groove Get In

Eins der Highlights zweier okayer Alben von Justin Timberlake, die eigentlich nur das Problem hatten, gegen überhöhte Erwartungen ankämpfen zu müssen. Hier hört man, wie der Mann sich weiter entwickelt hat und wie schade es daher ist, dass sein zweites Album 2013 lediglich auf die bewährte SexyBack-Mischung aus Timbaland-HipPop-Beats und Timberlake-Sex-Appeal setzte.

16. The Veils – Through the Deep, Dark Wood

Von den wenigen Rocksongs, die mich 2013 wirklich gepackt haben, einer der besten und hittigsten.

15. Bartek – Apfelschnitzschneider

Ich liebe diesen verrückten Typen einfach. Ein großartiger Song, ein großartiges Video und ein bisschen wie vertonte Stand-Up-Comedy. Übrigens ein kostenloser Download (s. Videobeschreibung)

Weil’s das nicht bei Spotify gibt:

14. Naughty Boy – La La La

Das Album von Naughty Boy bewegt sich für mich leider etwas zu sehr in der Londoner Clique um Emeli Sandé, aus der er kommt. Mit „La La La“ hat er uns aber überrascht und mich überzeugt.

13. Avicii – Wake Me Up

Wenn ich einen Song dermaßen oft höre wie “Wake Me Up” und mich immer noch dabei ertappe, dass ich mitwippe, muss es ein guter Song sein.

12. Eminem – Rap God

Eminem zeigt seine Skills. Spätestens wenn man seinen Auftritt bei den MTV EMAs (bei 5:57 Minuten wird’s krank) sieht bewundert man sprachlos die unfassbare Geschwindigkeit, mit der der Mann rappen kann.

11. Casper – Hinterland

Ich bin ja auch ein Landei. Hatte meine komplette Pubertät über zum Beispiel nur drei Fernsehprogramme, und verstehe daher bestens, was Casper meint.

10. Foals – My Number

Toll. Toll. Toll. Toll. Toll. Toll.

9. J. Cole – Power Trip

Wenn man weiß, dass J. Cole behauptet, dass der Text eine zweite Ebene hat und keine einfache Liebeserklärung an eine Frau ist, sondern an HipHop als Musikrichtung, ist der Song sogar noch besser.

8. John Newman – Love Me Again

Siehe Avicii.

7. Kanye West – Im Am A God (feat. God)

Kanyes ganze Großmäuligkeit in einem Song zusammen gefasst.

6. Sportfreunde Stiller – Wieder kein Hit

Die Sportfreunde Stiller mit ihrem eigenen, hervorragenden Humor. So etwas wie die inoffizielle Fortsetzung von „1. Wahl“.

5. Lorde – Buzzcut Season

Bester Song eines Albums voller Anspieltipps. Hört Lorde, ihr werdet es nicht bereuen!

4. Bastille – Pompeii

Ich habe zugegebenermaßen etwas gebraucht, bis ich diesen Song mehr als einfach nur ganz nett fand. Jetzt sage ich: Er ist großartig!

3. Tom Odell – Another Love

Tom Odell galt Anfang des Jahres als einer der Senkrechtstarter des Jahres. So ganz geklappt hat das nicht, „Another Love“ gehört aber jetzt schon zu meinen Alltime-Herzschmerz-Favorites!

2. A$AP Rocky – Fuckin’ Problems

Alles, was man über A$AP Rocky und sein Album wissen muss, ist hier komprimiert: Prominente Features (hier Drake, Kendrick Lamar & 2 Chainz), Lyrics über Sex und Frauen und insgesamt einfach diese dicke-Hose-Attitüde.

1. Daft Punk – Get Lucky (feat. Pharrell)

Millionenfach gehört, nie tot gehört, die Rückkehr von Pharrell auf die Mainstream-Bühne, endlich gibt’s statt Stampf-House wieder mehr organische Beats, Auftakt des Trends, dass sich Popmusik wieder auf ältere Sounds besinnt und und und. Was haben wir diesem Song zu verdanken? Wenn ich an 2013 denke, werde ich an Daft Punk denken und wie sie die zunehmend anstrengend werdende Herrschaft der David-Guetta-Soundalike-Versuche von Will.I.Am, Flo Rida und Pitbull durchbrachen.

Alle Songs in einer Spotify-Playlist:

Und ihr so?

Über Philipp

siehe Impressum.

2 Kommentare zu “Meine Songs des Jahres 2013

  1. „Für immer“ von Fettes Brot. Unglaublicher Beat, grandioser Text: „Ich liebte ein Mädchen in Salzgitter, ihr folgten mehr Jungs als dem Papst auf Twitter. :)

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