Vielleicht war es der umstrittenste Headliner-Auftritt in diesem Festival-Sommer: Am Wochenende stand Jay-Z beim Glastonbury-Festival auf der Bühne. Und alle waren gespannt wie er auf das Gemecker von Noel Gallagher reagieren würde. Dieser hatte im Vorfeld des Festivals – als der Kartenverkauf eher schleppend lief – gemotzt, das Glastonbury entferne sich mit Jay-Z als Headliner von seinen Wurzeln als (Indie-)Rock-Festival. Daraufhin fühlten sich Musiker wie Duffy und Chris Martin verpflichtet, Jay-Z zur Seite zu springen. Dieser kann sich aber durchaus selbst wehren, wie er am Samstag abend bewies. Und zwar – klaro – musikalisch:
“Intro” des Auftritts war gleich mal Noel Gallaghers Riesen-Hit “Wonderwall” und das beginnt bekanntlich mit folgenden Zeilen:
Today is gonna be the day
That they’re gonna throw it back to you
By now you should’ve somehow
Realized what you gotta do
I don’t believe that anybody
Feels the way I do about you now
Gut, gesanglich ist Jay-Z jetzt nicht das Maß der Dinge, aber irgendwie ist das schon schweinecool. Und genauso ging’s weiter. In “99 Problems” wurde mal kurz AC/DC reingespielt (am Anfang des Videos seht ihr auch Wonderwall):
Später gab’s dann auch noch eine Version von Amy Winehouses “Rehab” mit der schönen Zeile: “Amy should go to Rehab”, “Smack My Bitch Up” und “Give It To Me” wurden angespielt, es gab ein Cover von “American Boy” und und und.
Je länger ich auf Youtube surfe, desto mehr habe ich das Gefühl, was verpasst zu haben…
Eine schöne Liste mit Links zu Videos und der Setlist gibt’s hier, bei der BBC kann man das ganze nur sehen wenn man das Geoblocking umgeht. Und dann auch nur in einem 7-Days-Catch-Up (immerhin, in Deutschland dürfte das die ARD nicht so ohne Weiteres!)
Update: vergesst die Linkliste! Hier gibt’s den Jay-Z-Auftritt als Youtube-Playlist, das kann man schön durchlaufen lassen!