Spektakuläre Spielzüge: Der 43. Superbowl!

Es hat sich wieder einmal gelohnt, sich die Nacht für den Superbowl um die Ohren zu schlagen! Die Pittsburgh Steelers hatten unerwartet viel Mühe mit den Arizona Cardinals, haben sich unterm Strich aber durchaus verdient durchgesetzt wie ich finde, da die Cardinals einfach zu schwankend waren in ihrer Leistung.

Erstes und Drittes Viertel gingen eindeutig an Pittsburgh, die nach nichtmal einer Minute schon das erste Mal in der gegnerischen Endzone waren – wenn auch nicht regulär, weshalb der Touchdown aberkannt wurde und ein Field Goal erstmal reichen musste.

Ansonsten konnte Arizona aber überraschend gut mitspielen, vor allem dank Quarterback Kurt Warner, der in seinem Spiel noch flexibler war als sein Gegenüber Ben Roethlisberger.

Der vielleicht spektakulärste Spielzug erfolgte kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit einem Rekord, der die nächsten Jahre wenn nicht ewig Bestand haben wird: Die Steelers machten aus einer Interception einen Touchdown, überwundene Distanz: 100 Yards durch James Harrison (Im Video bei 2:32 min). Der alte Rekord lag übrigens bei 76 Yards, gelaufen von Kelly Herndon 2006 für die Seattle Seahawks gegen die Pittsburgh Steelers.

Auch nicht zu verachten waren aber die beiden Touchdowns von Larry Fitzgerald (Junior, wie der ARD-Kommentator ständig wiederholte – klaro, die Gefahr ihn mit seinem in Deutschland eher unbekannten Sport-Journalisten-Papa zu verwechseln ist auch gewaltig…), vor allem der 64 Yard-Lauf zum 23:20 für die Cardinals etwa zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Partie.

Unterm Strich ein sehr unterhaltsames Spiel, deutlich weniger taktisch geprägt als das letztjährige Finale sondern eher was zum Zunge schnalzen.

MVP wurde Santonio Holmes. Durchaus zurecht. Den entscheidenden Touchdown hat er nicht nur selbst erzielt (auch wenn ich mich nach wie vor frage, warum die drei rumstehenden Cardinals nicht entschiedener eingriffen) sondern mit einem gefangenen 40 Yards-Pass auch maßgeblich selbst vorbereitete.

Die Halbzeit-Show kam von Bruce Springsteen samt seiner E Street-Band. “Unterhaltsam” ist da durchaus das richtige Wort, der Mann ist einfach Entertainer.

Wie schon gesagt: es hat sich wieder einmal gelohnt! Die ARD-Einschaltquote war übrigens allerdings deutlich geringer als letztes Jahr.

 43. Superbowl – Highlights

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3 Kommentare zu “Spektakuläre Spielzüge: Der 43. Superbowl!

  1. hey,
    seit gestern bin ich footballfan! und harrison – hammer!
    schöner blog, btw. werd öfter mal vorbeischaun *feed*

  2. Also ich wollte ja eigentich gar nix schaun, weil ich heut die erste Prüfung hatte. Konnt’s aber natürlich nich lassen, hab aber dann nach der 1. Halbzeit um 2 doch mal den Fernseher ausgemacht. War bis dato nen super Spiel und echt spannend. Leider hab ich Idiot mich doch nich überwinden können heut bei Kicker.de nich runterzuscrollen. Na ja, dann schau ich mir am Freitag die zweite Hälfte der Aufnahme halt an, obwohl ich scho weiß wies ausgeht. Aber es scheint ja wirklich spannend gewesen zu sein, also wird’s sich lohnen.

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