Sehe ich es richtig, dass in Ostdeutschland unter Alkoholeinfluss einfach zufällig Jagd auf die wenigen sich dort aufhaltenden Ausländer gemacht wird, nur weil nix passiert? Unfassbar. Hier die Kurzfassung:
Bei einem Altstadtfest im sächsischen Mügeln haben Dutzende deutsche Jugendliche acht Inder attackiert und in einer regelrechten Hetzjagd durch die Straßen getrieben. Alle Inder, vier Angreifer und einige Polizisten wurden verletzt. [...]
Rund 70 Polizeibeamte drängten die Angreifer dann ab. [...]
Zahlreiche Schaulustige hatten sich den Überfall mit angesehen.[...]
Was den Streit ausgelöst hat, ist noch offen. Bisher sei auch noch unklar, ob die Schaulustigen zustimmend applaudiert “oder einfach nicht eingegriffen” hätten. “Fakt ist: Der Alkohol hat um diese Zeit eine Rolle gespielt – und außerdem war plötzlich mal was los”, sagte Böttcher.
Manchmal frage ich mich, ob man überhaupt für Ostdeutschland noch etwas tun kann. Und ich meine jetzt nicht finanziell. Positive Werbung ist das jedenfalls nicht. Und welche Firma siedelt sich in Landstrichen an in denen es derart erschreckend häufig zu Übergriffen aufgrund Hautfarbe, Religion etc. kommt?
Darüber denkt keiner nach. Das hartnäckigste Überbleibsel der DDR ist das unterbewusste “Der Staat wird das schon für uns richten”. Und Ulbricht lacht sich ins Fäustchen.